Samstag, 7. Februar 2009
Wer kennt ihn nicht, den berühmten "Hans Guck-in-die-Luft"?
Also wir schon, denn so einen nennen wir seit 4 Jahren unser Eigen. Groß, schwarz, pelzig und sooooo tollpatschig! Was habe ich mir von Rainer schon für Sprüche anhören müssen... "Bei euch zwei ist einer so dappig (schwäbisch für tollpatschig) wie der andere"... "Was macht ihr denn? Schon wieder eingeschlafen beim Laufen?"... "Hoppla! Sind wir jetzt wieder wach?"... und so weiter und so fort. Rainer war überzeugt: "Das MUSS er ja von dir haben!" (Naja, irgendwie schon - denn für die Hufeisen habe ja immer ich gesorgt!) Nicht nur einmal lagen wir gemeinsam auf der Nase (auf seiner Nase, um genau zu sein), weil mal wieder ein größerer Kieselstein aus dem Weg ragte und ihn derart aus dem Tritt brachte, dass ein nachträgliches Sortieren der Hufe nicht mehr möglich schien...
Schon als wir die vielen interessanten Informationen über die Vorteile von Barhufen - findest du links unter "Seiten, die uns sehr geholfen haben! ;-) - gelesen hatten, habe ich das erste Mal zu Rainer gesagt: "Meinst du, dass das bei Sörli eventuell auch daran liegen könnte?"...
Beispielsweise kann man bei www.gesundehufe.com lesen: "Als sensibles Tastorgan dient der Huf zur Wahrnehmung des Untergrundes, denn das Pferd kann den Boden direkt vor sich aufgrund der seitlich sitzenden Augen nicht sehen." - Wow! Dachte ich - kann das tatsächlich sein?
Oder auch das hier, gefunden bei www.pro-barhuf.de: "Das Pferd mit einem künstlichen Hufschutz auszustatten heißt die natürliche Funktion des Hufes einzuschränken. So zum Beispiel der komplette Verlust der Stoßdämpfung mit Eisenbeschlag, die Herabsetung des Tastvermögens und damit der Trittsicherheit bei Hufschutz..."
Wir haben ja schon berichtet, wie erstaunlich es ist, dass bei stellenweise auftretendem Glatteis sofort die Nase auf den Boden geht, um die Bodenverhältnisse zu überprüfen. Das spricht natürlich auch schon für den wiedergefundenen Tastsinn. Dennoch wollte ich noch etwas abwarten, bevor ich ein Urteil über Sörlis ständiges Stolpern, Rutschen und Straucheln abgebe.
Aber jetzt ist es soweit: Ich kann wirklich und ehrlich bezeugen, dass Sörli inzwischen schon DEUTLICH weniger stolpert und nebenbei praktisch gar nicht mehr rutscht! Ich werde zwar das Gefühl nicht los, dass er ebenso überrascht darüber ist wie ich, aber es scheint als würde er tagtäglich lernen, mit dem neuen Laufgefühl besser umzugehen.
Ich entschuldige mich daher heute in aller Form bei ihm, dass ich ihn für einen Tollpatsch, einen Träumer, eine Schlafmütze oder unseren Hans Guck-in-die-Luft gehalten habe! ;-)
Schon als wir die vielen interessanten Informationen über die Vorteile von Barhufen - findest du links unter "Seiten, die uns sehr geholfen haben! ;-) - gelesen hatten, habe ich das erste Mal zu Rainer gesagt: "Meinst du, dass das bei Sörli eventuell auch daran liegen könnte?"...
Beispielsweise kann man bei www.gesundehufe.com lesen: "Als sensibles Tastorgan dient der Huf zur Wahrnehmung des Untergrundes, denn das Pferd kann den Boden direkt vor sich aufgrund der seitlich sitzenden Augen nicht sehen." - Wow! Dachte ich - kann das tatsächlich sein?
Oder auch das hier, gefunden bei www.pro-barhuf.de: "Das Pferd mit einem künstlichen Hufschutz auszustatten heißt die natürliche Funktion des Hufes einzuschränken. So zum Beispiel der komplette Verlust der Stoßdämpfung mit Eisenbeschlag, die Herabsetung des Tastvermögens und damit der Trittsicherheit bei Hufschutz..."
Wir haben ja schon berichtet, wie erstaunlich es ist, dass bei stellenweise auftretendem Glatteis sofort die Nase auf den Boden geht, um die Bodenverhältnisse zu überprüfen. Das spricht natürlich auch schon für den wiedergefundenen Tastsinn. Dennoch wollte ich noch etwas abwarten, bevor ich ein Urteil über Sörlis ständiges Stolpern, Rutschen und Straucheln abgebe.
Aber jetzt ist es soweit: Ich kann wirklich und ehrlich bezeugen, dass Sörli inzwischen schon DEUTLICH weniger stolpert und nebenbei praktisch gar nicht mehr rutscht! Ich werde zwar das Gefühl nicht los, dass er ebenso überrascht darüber ist wie ich, aber es scheint als würde er tagtäglich lernen, mit dem neuen Laufgefühl besser umzugehen.
Ich entschuldige mich daher heute in aller Form bei ihm, dass ich ihn für einen Tollpatsch, einen Träumer, eine Schlafmütze oder unseren Hans Guck-in-die-Luft gehalten habe! ;-)
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